Anlässlich des Holocaust-Gedenktags hat das Scheffel-Gymnasium am Aktionstag „we remember“ der Stadt Lahr teilgenommen. Mit drei Klassen waren wir vor Ort, um gemeinsam zu erinnern, zuzuhören und uns intensiv mit der Geschichte sowie ihren Folgen auseinanderzusetzen.

Für uns als Schule ist die Auseinandersetzung mit dem Holocaust kein formaler Programmpunkt, sondern ein zentraler Bestandteil historischer und politischer Bildung. Erinnerung verstehen wir dabei nicht nur als Rückblick, sondern als aktive Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.
Gerade weil wir aktuelle politische Konflikte – etwa den Krieg im Nahen Osten – im Unterricht kritisch, multiperspektivisch und differenziert thematisieren, ist uns eine klare Haltung besonders wichtig: Politische Debatten und Analysen dürfen niemals in Pauschalisierungen, Feindbilder oder die Abwertung von Menschen oder Gruppen münden. Historische Verantwortung bedeutet für uns, auch in kontroversen Diskussionen Menschlichkeit, Respekt und die Unantastbarkeit der Würde jedes Einzelnen in den Mittelpunkt zu stellen.
Erinnern heißt für uns deshalb auch, Haltung zu zeigen – gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und jede Form von Menschenfeindlichkeit.
Dies unterstreicht auch Susanne Poster, Leiterin der Geschichtsfachschaft am Scheffel-Gymnasium:
„Mit der Teilnahme am #WeRemember-Aktionstag in Lahr haben wir uns deutlich gegen Antisemitismus positioniert und mit unseren Klassen gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen und Zivilcourage zu zeigen. Dieses Thema ist für uns alle am Scheffel sehr wichtig – insbesondere für die Geschichtslehrkräfte.“
Wir danken der Stadt Lahr für die Organisation dieses wichtigen Aktionstags sowie unseren Schülerinnen und Schülern für ihre respektvolle, aufmerksame und engagierte Teilnahme

