Nachdem die Französisch-Gruppe der Klasse 9bd im bisherigen Schuljahr fleißig Vokabeln gepaukt und Grammatik gehürdet hat, war es Zeit für eine Belohnung, die man schmecken kann: Ein selbstgemachtes französisches Frühstück direkt im Klassenzimmer.

Ausgestattet mit Crêpières, Waffeleisen und jeder Menge Teig verwandelte die Gruppe den Unterricht kurzerhand in eine französische Patisserie. Schnell wurden kulinarische Talente entdeckt, während der Duft von Gaufres und Crêpes durch die Flure zog – sehr zur Freude der Mitschülerinnen und Mitschüler, die ebenfalls in den Genuss der Leckereien kamen.
Doch nicht nur der Gaumen war gefragt: Um den Vormittag abzurunden, wurde der Spieleklassiker „Werwolf“ kurzerhand ins Französische übersetzt und in der Fremdsprache gespielt. So wurde aus Spielspaß echtes Sprachtraining.
Lehrer Nils Henkel betont die Bedeutung solcher Aktionen:
„Sprache ist weit mehr als nur das korrekte Aneinanderreihen von Wörtern aus dem Lehrbuch. Solche Projekte sind essenziell, um interkulturelle Kompetenz wirklich erlebbar zu machen. Wenn wir die Kultur buchstäblich ‚mit allen Sinnen‘ erfahren – sei es durch das Backen traditioneller Speisen oder das Spielen in der Zielsprache – schaffen wir eine emotionale Verbindung zur Sprache. Das steigert nicht nur die Motivation, sondern lässt die Schülerinnen und Schüler die französische Lebensart authentisch begreifen.“
Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Hausmeister Sven Müller, der uns mit sicherem, TÜV-geprüftem Equipment unterstützte und so dafür sorgte, dass die Crêpières heiß laufen konnten!
