Tschüß Rasende Rüben – Hort der Ruhe auf stürmischer Scheffel-Flur

Aufgrund des auslaufenden Vertrages des Mensa-Caterers „Rasende Rüben“ mit dem Scheffel-Gymnasium hieß es am vergangenen Mittwoch für uns, Abschied von unserer liebsten Mensa-Mitarbeiterin, Frau Heimburger, zu nehmen.

Die Schüler Arne Seifert (links) und Lennar Ell (rechts) verabschieden Frau Heimburger

Jahrelang wusste sie, Mittagspause für Mittagspause, ein probates Mittel gegen unseren Hunger. Selbst im Falle einer nicht eingegangenen Bestellung versorgte Frau Heimburger uns zuverlässig mit den feinsten Speisen. Unangefochten ihre Lachsnudeln, deren Genuss unsere Geschmacksknospen dermaßen in Ekstase versetzte, dass sie für sämtliche zukünftigen Gaumenschmäuße verdorben sind.

Noch besser als wir selbst wusste Frau Heimburger, dass eine einzige Portion wahrlich nicht vermag, Jugendliche zu sättigen, weshalb ein großzügiger Nachschlag sicherer als das Amen in der Kirche war.

Zudem ließ sich „unsere Mensa-Frau“, wie wir sie liebevoll tauften, allzeit geduldig von schulischen Ärgernissen aller Art berichten – ihr Rat war uns dabei stets Anstoß und Hilfe.

Allzeit konnten wir uns auf Frau Heimburgers Mensa als Hort der Kulinarik, Ruhe und des Friedens auf stürmischer Scheffel-Flur verlassen, was angesichts der horrenden Preise von fast zehn Euro für ein Mittagessen nicht weiter verwunderlich ist; so kam man nicht nur für Geschmack und Service, sondern auch für die Ablenkung vom bisweilen stressigen Schulalltag auf

Sahen wir uns nicht gerade mit einem der berühmt-berüchtigten greschikschen Cooper-Läufe in der siebten Stunde konfrontiert, bereuten wir es niemals, eingekehrt zu sein und Frau Heimburgers Speis und Trank genossen zu haben.

Abschließend bleibt uns lediglich, den Verlust der Mensa und ihrer Bedienung zu bedauern.

Frau Heimburger, Frau Heimburger – you will be missed!

Ein Artikel von Arne Seifert und Lennar Ell, J2

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