Unser Tiermobil zu Besuch in der Grundschule

„Schau mal“ – Lernen mit Herz und HandUnterricht, der „lebendig“ wird

Vor kurzem war unser Tiermobil an der Luisenschule zu Gast, besuchte die Viertklässler direkt im Sachunterricht und bot die Gelegenheit, lebende Stabheuschrecken und unsere Schulhündin Winja aus nächster Nähe kennenzulernen. Für viele Kinder war das ein ganz besonderes Erlebnis.

Zu Beginn der Stunde kehrte sehr rasch Ruhe ein, denn Winja fühlt sich wohler, wenn es leise ist, denn ein Hund hört deutlich besser als ein Mensch. Schon ihre bloße Anwesenheit sorgte dafür, dass die Schülerinnen und Schüler leiser sprachen und sich rücksichtsvoll verhielten.

Mit großer Neugier beobachteten die Kinder, wie sich die gut getarnten Stabheuschrecken im mitgebrachten Terrarium bewegten, wie perfekt sie sich an Äste und Blätter anpassten und der ein oder andere entdeckte sogar eine abgestreifte Haut zwischen den Brombeerblättern.

Mutige Schülerinnen und Schüler ließen die Stabheuschrecken sogar vorsichtig über ihren Arm krabbeln. Schon bald war jede anfängliche Zurückhaltung überwunden – und aus staunenden Blicken wurde echte Begeisterung. Und natürlich gab es auch einiges zu lernen: Wo sind die Stabheuschrecken zuhause? Wie sieht ihr Lebensraum aus?  Welche Tiere gibt es in ihrem Lebensraum noch? Wie baut ihr ihnen den tropische Regenwald nach? Was fressen die Stabheuschrecken? Legen die Stabheuschrecken Eier? Wie verhalten sie sich in Gefahrsituationen? Können sie stechen und beißen? Wie sehen die Männchen aus, wie die Weibchen? Welche Feinde hat die Stabheuschrecken? Diesen Fragen gingen die Kinder nach.

Die Stabheuschrecken haben ihr Zuhause im Tierzimmer unseres Gymnasiums. Engagierte Schülerinnen und Schüler der Tier-AG übernehmen dort verantwortungsvoll ihre Pflege. Die Begegnung mit den Stabheuschrecken hat gezeigt, wie wertvoll Lernen mit Tieren sein kann: Es verbindet Wissen mit Emotion, stärkt Empathie und eröffnet völlig neue Zugänge zur Natur.

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