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Bühne frei – Musik!

Ein Konzertabend in stimmungsvoller Atmosphäre 

Musik von Rock bis Romantik erklang beim Konzertabend „Bühne frei – Musik!“ am 1. Februar. Die Idee dahinter: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Freunde spielen für die Scheffel-Öffentlichkeit Musik, die im großen Jahreskonzert keinen Platz findet, weil dieses überwiegend von den Musik-AGs gestaltet wird. Zu diesem Anlass hatten die beiden Schüler der Technik-AG, Ben Werner und Konstantin Haas, den Aufführungsraum 108/109 in stimmungsvolles Licht getaucht.  

Den musikalischen Auftakt machte die Band „Marktplatz Musik“ mit Eitan Basok (Klavier), Maxim Karsten (Gitarre), Armin Donner (E-Bass) und Dilan Baban (Schlagzeug) mit “Billy B Bad”.

Eitan Basok war später noch einmal alleine am Klavier zu hören und zeigte, dass er sowohl jazzige Musik („Fly me to the moon“) wie auch Herz-Schmerz-Pop-Romantik („Ballade pour Adeleine“) gekonnt präsentieren kann.

Auch Maxim Karsten zeigte mit einem kleinen Blues an der Gitarre noch einmal, was er schon nach kurzer Zeit des Unterrichts spielen kann. Vom Schwelgen zurück zum Beat: Musiklehrer Wolfgang Nehlert unterstützte am Bass seine Schüler-Band aus der Maria-Furtwängler-Schule, an der ebenfalls unterrichtet. Anton Schmittke, Nicole Stoklosa und Luis Strick bereicherten das Abendprogramm mit ihrem Gastbeitrag, einem überwiegend selbst komponierten Titel.

Für stilistische Abwechslung und jede Menge guter Laune im Verlauf des Abends sorgte auch der charmante Beitrag von Lilli Meßmer, die einen anspruchsvollen Song von Taylor Swift einstudiert hatte: „Blank space“.  

Ferdinand Bilzer führte am Cello in die musikalische Welt zwischen Klassik und Romantik mit dem ersten Satz einer Cello-Sonate von Bernhard Romberg, der zu seiner Zeit ein berühmter Cellist war. Lyrische genauso wie dramatisch-virtuose Abschnitte prägen dieses Musikstück, das Ferdinand Bilzer gekonnt interpretierte, begleitet von Musiklehrerin Bettina Hölscher am Klavier.

Später präsentierte Sebastian Voinea am Flügel mit kraftvollem Anschlag und schnellen Fingern einen Hit der romantischen Klaviermusik: Sergei Rachmaninows „Prélude“ in cis-Moll.

Ebenfalls aus der Epoche der Romantik stammten zwei Stücke, die das Musiklehrer-Duo aus Wolfgang Nehlert am Kontrabass und Bettina Hölscher am Flügel einstudiert hatten: die „Legende“ op.3 des tschechischen Komponisten Adolf Mišek und die „Elegia in Re“ von Giovanni Bottesini. Beide Komponisten waren selbst Kontrabassisten und wussten daher, wie sie den Kontrabass klanglich in Szene setzen können. Einige der Zuhörer haben durch die intensive Spielweise Wolfgang Nehlerts dieses Instrument bestimmt von einer neuen Seite kennengelernt.  

Abgeschlossen wurde der Abend mit einer neuen Komposition von Levin Schaber: „Tanz der Schneeflocken“ für Streichquintett und Harfe.

In dem Musikstück treten wunderschön erste Violine (Birgit Zucker) und Cello (Qizhen Su) als Darsteller der beiden Schneeflocken in einen musikalischen Dialog.

Hier eine Hörprobe:

Für die harmonische Grundlage sorgten Maike Franz (Zweite Violine), Stefan Armbruster (Bratsche), Wolfgang Nehlert (Kontrabass) und Bettina Hölscher (E-Piano als Harfe). 

Ein stimmungsvoller Musikabend endete mit dem Applaus der freundlichen Zuhörer, die gerne noch zahlreicher hätten sein dürfen. Vielleicht beim nächsten Mal? 

 

Text: Bettina Hölscher, Fotos: Torsten Lorenz, Audio-Aufnahme: Thomas Hesse 

 

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