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Die Klasse 9a war endlich mal auf Tour!

Nach einer "Bergpredigt" auf dem Schloßberg in Freiburg wurde anschließend die Konviktstraße sowie der Münsterplatz inspiziert und nach individuellen Stadterkundungen die  Studenten bei der Arbeit im Glaskäfig der Universitätbibliothek beobachtet, tanzende Leistungsträger für eine autofreie Rempartstraße bewundert sowie etliche stadtgeographische Höhepunkte erläutert.

Mit dem Zug ging es weiter an den malerischen Titisee. Indische Touristen berichteten von der unglaublichen Luft im Hochschwarzwald, lustwandelnd um den See erreichten wir die Jugendherberge Veltishof. Im Spaßbad Galaxy wurden die Hosen durchgerutscht und in der Palmoase in teilnehmender Beobachtung die sozio-kulturellen Ursachen beziehungsweise der Wandel der mannigfaltigen Körperbilder der Besucher aus dem Dreiländereck erörtert. 

Schön ist es, unterwegs zu sein!

Scheffel bei den Science Days

Bartagame und Schildkröte, Roboter und Lego-Bastelsets, Schach und mathematische Knobeleien – bei den Science Days Kids im Europa-Park zeigte sich das Scheffel-Gymnasium wieder in vielen Aspekten.

Der größte Magnet an den zwei Scheffel-Ständen (und vielleicht der gesamten Science Days) war dabei  die Vielfalt der Tiere. Wo sonst können Kindergarten- und Grundschüler eine Bartagame streicheln, eine Stabheuschrecke auf die Hand nehmen oder ein wandelndes Blatt im dichten Grün des Terrariums suchen?

Für die technisch Interessierten waren die Lego-Roboter des Lego League-Teams mit ihren Sensoren spannend. So konnte hier die komplexe technische Nachahmung der biologischen Sinnesorgane bestaunt werden.

Die grauen Hirnzellen richtig zum Rauchen brachte dann der Stand der Schach-AG, der eine grundsätzliche Einführung ins Spiel für die Anfänger, motivierte und starke Spielgegner für die Fortgeschrittenen und viele mathematische Knobeleien für die Mathe-Cracks bot.

Die leuchtenden Augen der ca. 250 Kindergarten- und Grundschulkinder an den zwei Tagen belohnten das Scheffel-Team um Christian Oelze, Simone Vögele, Antje Gissler, Bernd Emmelmann, Bärbel Walz und Torsten Lorenz für die Arbeit in Vorbereitung und Durchführung, so dass am Ende wieder einmal feststand: „Scheffel und Science – das passt!“

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle auch an den Förderkreis, die die neuen Ausstellungsterrarien aus Aluminium gestiftet haben!

1216 Felder unter Kontrolle

Schach-Großmeister Philipp Schlosser am Scheffel-Gymnasium

 

Der Schach-Sport boomt in den letzten Jahren an den Kindergärten und Schulen Lahrs - dank Bernd Emmelmann, der die Kinder in vielen Einrichtungen konzentriertes Arbeiten, Eigenverantwortung und sportliches Verhalten am Schachbrett lehrt. Eine breite Förderung, aus der in den vergangenen Monaten nun auch die ersten Erfolge bei den südbadischen Meisterschaften entstanden sind. Die Schülerinnen und Schüler, die mit großem Eifer bei der Sache sind, lernen schnell, so dass nun der Schritt auf das nächste Level ansteht. 

Dafür wurde in einer gemeinsamen Aktion der Lahrer Gymnasien der Großmeister Philipp Schlosser (aktuelle ELO-Zahl 2.503) dafür gewonnen, die interessierten Schülerinnen und Schüler online zu unterrichten. Philipp Schlosser gewann in seiner Karriere 16 Mannschaftstitel in der Schachbundesliga und war bereits als Landestrainer in Bayern und Baden-Württemberg aktiv - geballte Fachkompetenz, die dank Bernd Emmelmann nun den Lahrer Schach-Begeisterten zugute kommt.

Um seine zukünftigen "Lehrlinge" in der Vorbereitung persönlich kennenzulernen, besuchte Philipp Schlosser am vergangenen Samstag das Scheffel-Gymnasium, wo er simultan gegen 19 Schülerinnen, Schüler, Lehrer und Eltern spielte. Die Ruhe und Gelassenheit, mit der er dabei auf den 19 Brettern den Überblick behielt und die Partien gewann (lediglich der Scheffel-Schüler Jannis Schöffel konnte ihm ein Remis abringen), und seine zurückhaltende, sympathische Art beeindruckte alle Teilnehmenden und Zuschauer.

Das Scheffel-Gymnasium als Ausrichter dankt Herrn Schlosser sowie Herrn Emmelmann ganz herzlich für die tolle Förderung der Schülerinnen und Schüler und bedankt sich auch beim Förderverein des Scheffel-Gymnasiums für die finanzielle Förderung des Projekts.

 

Fußballturnier mit Herausforderungen

Am Donnerstag, den 11.5., waren 16 Schüler unseres Scheffel auf dem Weg nach Oberkirch, um beim Kreisfinale möglichst weit zu kommen. 

Die Organisatoren mussten ganze Arbeit leisten, denn in der Vorwoche musste das Turnier in der letzten Minute wegen des Bus- und Bahnstreiks verschoben werden. Eine Woche später regnete es ununterbrochen am Turniertag, woraufhin die Stadt alle Rasenplätze sperrte. Es drohte eine neuerliche Absage. Glücklicherweise hatte der Veranstalter die Idee, das Trurnier auf zwei Soccercourts parallel durchzuführen. Das bedeutete, dass wir mit fünf Spielern auf einem Soccercourt spielten, und mit vier Spielern auf einem anderen - jeweils gegen denselben Gegner. Am Ende der Spielzeit wurden beide Ergebnisse addiert.

Wir machten uns zusammen Gedanken, wie wir taktisch vorgehen sollten und teilten uns in zwei gleich starke Teams ein.

Das erste Spiel verloren wir trotz mehr Ballbesitz und großen Chancen gegen die GS Hohberg mit 1:3 (1:2 und 0:1, Torschütze Maximos). Beim zweiten Spiel hielten wir auf einem Court gegen unsere sehr starken  Nachbarn der Verbundschule Lahr - die mit einem SC Freiburg-Kicker angetreten waren - mit, mussten uns trotz zweier Tore von Elias mit 2:4 geschlagen geben. Auf dem anderen Court verloren wir deutlich.

Somit konnten wir vor dem letzten Spiel nicht mehr weiterkommen. Aber wir wollten einen schönen Abschluss, sodass wir unser Team noch mal neu einteilten. Und tatsächlich gelang uns gegen den Tabellenführer Gymnasium Ettenheim ein 1:0-Sieg (Torschütze Iwan), was sich die Jungs mit hohem Pressing und schnellem Umschaltspiel sowie reaktionsschnellem Torwart Leon verdienten. Leider mussten wir uns klar auf dem zweiten Court geschlagen geben.

Insgesamt haben wir uns in dem hochklassigen Teilnehmerfeld (viele Spieler vom SC Freiburg, OFV, einer vom KSC,...) gut verkauft. Sowohl sportlich, als auch als sympathische und faire Mannschaft nach außen. Leider hatten wir auf unsere Stammspieler Bünyamin und Lorian verzichten müssen.

Beim nächsten Mal ist mit uns zu rechnen!

Es spielten: Gagik Harutyunyan 10d, Maximos Tsetsos 10d, Jason Blank 10d, Sulaiman Dikou 10b, Lennart Riehle 10c, Ahmet Kilic 10a, Leon Siebenhaar 10a, Iwan Dergajm 9d, Elias Ostertag 8b, Robert Vaivodens 8b, Wlad Reschetnik, Lorenz Dukkardt 9b, Maximilian Ermuth 9b, Dominik Ursol 9d, Mark Lohmann 10a, Leon Elenschleger 9a.

Die Schicksale hinter den Stolpersteinen

Die 9d gedenkt den Lahrer Opfern des Nationalsozialismus. Ein Bericht von Leonie Zachmann.

Am Mittwoch den 19.04.2023 hat die Klasse 9d mit anderen Schüler*innen der Verbundschule und des Max-Plank-Gymnasiums an einem Workshop zu den Stolpersteinen teilgenommen. In diesem Workshop lernten wir über die Zeit des Nationalsozialismus und die Auswirkung auf die Menschen in Lahr. In Gruppen arbeiteten wir an zeitgenössischen Quellen zu Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges in Lahr verfolgt, diskriminiert und getötet wurden. Es wurden Plakate erstellt um von ihrem Schicksal bzw. Leiden zu erzählen und aufzuklären.

Anschließend ist man in größeren Gruppen in die Stadt gefahren/gelaufen, um Stolpersteine von Betroffenen zu reinigen. An einem Stolperstein angekommen; ließ man die Umgebung auf sich wirken, fing an die Steine zu putzen und hörte der Biographie des Menschen zu, die nach dem Putzen vorgelesen wurde. Bevor man zum nächsten Stolperstein weiter gezogen ist, legte man eine Blume nieder und hat die Geschichte „an sich vorbei ziehen lassen“. In Gedanken stellte man sich vor, wie diese Menschen lebten und wie die Grausamkeiten sie aus ihrem Leben rissen.

Sich erinnern, das war der Leitgedanke dieses Projekts. Man sollte Erinnern an die Menschen und ihr Leid, um zu vermeiden, dass so etwas wieder geschieht. Auch die Stolpersteine sollen die Menschen dazu auffordern sich zu erinnern. Wenn man über sie „stolpert“, soll man kurz inne halten, sich den Ort ansehen, an dem sie als letztes freiwillig lebten, und den Opfern einen Gedanken widmen. Für uns/mich war das ein einmaliges Erlebnis, welches emotional sehr aufwühlend war. Man fühlte Wut auf die Verantwortlichen, Trauer und gleichzeitig fühlte man sich als Teil einer wichtigen Aktion, aus der wir alle mit einem neuen Wissen hervorgehen.

 

Unsere Siegel und Auszeichnungen

                      

 

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